Marianne Boettcher    Referenzen
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Gutachten von Sofia Gubaidulina
, Komponistin
  • Meine Bekanntschaft mit Marianne Boettcher steht in direktem Zusammenhang mit der Aufführung meines Werkes "Freue dich!". Außerdem bin ich mit einigen ihrer CD-Aufnahmen bekannt.
    Mein erster spontaner Eindruck von ihrer Arbeit an meinem Werk war sehr stark, umsomehr weil ich früher Gelegenheit gehabt habe dieses Werk in der Interpretation von Musikern mit Weltrang gehört zu haben.
    Ich glaube, daß die Arbeit von Frau Boettcher mit neuen Werken bezeugt nicht nur ihr herausragendes Talent und Perfektion an der Beherrschung der Violine, sondern auch höchst gewissenhaften Umgang mit den Notentext.
    (...)
    Sofia Gubaidulina

    Der Beauftragte der Bundesregierung
    für Kultur und Medien

    Bernd Neumann, MdB
  • Sehr geehrte Frau Professorin Boettcher,
    auf diesem Wege möchte ich Ihnen herzlichen Dank sagen, dass Sie meiner Einladung zur Lesung und dem anschließenden Empfang rumäniendeutscher Autorinnen und Autoren im Bundeskanzleramt gefolgt sind.
    Sie haben durch Ihre Interpretation der Kompositionen von Violeta Dinescu einen wundervollen musikalischen Rahmen für die Dichtung geschaffen. - und Sie werden an der positiven Reaktion der Zuhörer die Bewegung gespürt haben, die Sie auszulösen imstande waren.
    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Inspiration und Schaffenskraft verbunden mit den besten Wünschen für Ihr persönliches Wohlergehen und verbleibe
    mit freundlichen Grüßen
    Ihr Bernd Neumann


    Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur

    Brunnenstraße 188/190, 10119 Berlin


    Prof. Marianne Boettcher
    Frau Professor
    Marianne Boettcher
    ...
    14163 Berlin

    Sehr geehrte Frau Professorin Boettcher,

    in Anerkennung Ihres langjährigen hervorragenden künstlerischen und pädagogischen Wirkens hat Ihnen Herr Bundespräsident Johannes Rau

    DAS VERDIENSTKREUZ am Bande
    des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
    verliehen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Peer Pasternack
    Staatssekretär


  • Feuerwerk der Klänge


    Prof. Marianne Boettcher
  • Warum wohl reisen Violinstudenten aus Kolumbien, Israel, Japan, Südkorea und Deutschland in Rheinsberg zum Meisterkurs an? Weil man dort ganz gut üben und ein schönes Konzert geben kann. Stimmt, reicht aber nicht. Die Stundenten reisen zu einer außergewöhnlichen Lehrerin. Und - ganz unter uns - sie würden Marianne Boettcher bis an den Nordpol hinterherreisen. Die international bekannte Geigerin leitet eine Geigenklasse an der Universität der Künste Berlin. Erfolgreich natürlich, mit künstlerischer Strenge und stilistischer Klarheit, bei ihr aber gepaart mit unendlicher Güte und Herzlichkeit. Das brauchen die Studenten, überall auf dieser Welt, am liebsten aber täglich - also im Meisterkurs in Rheinsberg.
    Die große Geigenliteratur steht auf dem Kursprogramm, die besten Ergebnisse werden heute im Abschlußkonzert um 17 Uhr im Schlosstheater dargeboten. Kompositionen von Beethoven, Bach, Bacewisz, Brahms, Schumann, Sibelius, Hindemith und Chatschaturian stehen auf dem Programm. Neun junge Geigerinnen und Geiger spielen und erreichen einen neuen Meilenstein in ihren Karrieren. Am Klavier werden sie begleitet von Kensei Yamaguchi, selbst ein erfolgreicher Pianist und Preisträger im Klavierwettbewerb von Monte Carlo. An der Seite von Marianne Boettcher gibt er den jungen Interpreten die nötige Ruhe und Sicherheit des einfühlsamen Begleiters. Dieses Winterkonzert, fernab der großen Wettbewerbe und Musikfeste, dürfte ein Feuerwerk der Geigenklänge werden.

    Dr. Ulrike Liedtke, Direktorin der
    Bundes- und Landes-Musikakademie Rheinsberg.


    Das "feine Innere"
    20 Jahre musikalisch literarische Soiréen

    Im gesamten Haus wurde musiziert, gesungen und rezitiert, Sonaten von Mozart und César Franck, Chansons von Jacques Prevert, Chormusiken alter und neuer Meister konnte man lauschen. Am 1. Juni 1991 hatte das Alte Rathaus einen großen Tag: eine neue Veranstalungsreihe im einstigen Kulturhaus "Hans Marchwitza" wurde geboren, die musikalisch-literarischen Soiréen. Als "Edelsteine in der Kette Potsdamer Kunstereignisse" lobte eine Tageszeitung das Unternehmen. Und sie schmücken und bereichern nach wie vor das Musikleben der Landeshauptstadt. Nicht mit Fortissimo-Tönen sondern eher im Piano, das "Feine Innere" (Luigi Nono) appelliert.
    Vor 20 Jahren holte Felicitas Herrmann, die für die vielfältigen musikalischen Veranstaltungen im Alten Rathaus verantwortlich war, die renommierte Berliner Violistin und Professorin (UdK Berlin) Marianne Boettcher (...) mit ins Boot. Nun gründete man einen Verein, um die Soiréen auf sichere Beine zu stellen. Vorsitzende wurde Frau Prof. Marianne Boettcher.
    Mit großer Leidenschaft und Kenntnis betreut die Geigerin die Konzertprogramme. Besonders ihre Bekanntschaft und Freundschaft mit legendären Musikern und Komponisten haben der Veranstaltungsreihe gut getan. Nicht nur Berliner und Potsdamer Künstler zog Marianne Boettcher heran sondern auch weltweit bekannte. Von der Barockmusik über die Klassik und Romantik bis zu Werken der 20. und 21. Jahrhunderts reicht nach wie vor das Konzertangebot. Marianne Boettcher engagiert sich immer wieder gern für die neue Musik. Da ist ihr Einsatz für komponierende Frauen, die oftmals in Konzertsälen unterrepräsentiert sind, besonders zu loben. Und so manche Uraufführung von Komponisten beiderlei Geschlechts brachte sie nach Potsdam mit. Dabei hob Marianne Boettcher die Werke auch selbst gern mit aus der Taufe.
    Manchmal kann sie auch ihre musizierenden Geschwister für die Mitwirkung in den Soiréen gewinnen: Ursula Trede-Boettcher (Klavier, Cembalo, Orgel) und Prof. Wolfgang Boettcher (Cello). Dieses Trio (bzw. Duo) zu hören wird immer zu einer Sternstunde musikalischen Erlebens.

    Klaus Büstrin
    Potsdamer Neueste Nachrichten

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